Abschiedsgruss der besonderen Art

Sie sitzen auf kleinen Plastikstühlen zwischen Einheimischen und selbst wenn es keine Speisekarte gibt, zeigen sie einfach auf das, was sie wollen. Es ist bisher noch immer ganz ausgesprochen lecker gewesen. Und günstiger als in den Restaurants ist es sowieso. Wir aßen im Wok gebratene Meeresfrüchte mit Chili und Fischcurry, die Freudentränen standen uns erst wegen des Geschmacks (oder der Schärfe?) in den Augen und dann noch einmal, als jeder nur einen Euro dafür zahlen musste.

Auf dem Heimweg nahmen wir uns noch ein Kilo Mangos als Nachtisch mit, spazierten durch die Straßen und mussten uns bald eingestehen, dass keiner von uns auf der Herfahrt so recht aufgepasst hatte. Wir standen an einer Straßenkreuzung und studierten etwas hilflos den Kartenausschnitt, den unser Reiseführer zeigte.

Als ein Mann aus einem Geschäft kam, uns lächelnd zwei Stadtpläne und Golf Haus schenkte und uns auch noch freundlich erklärte wo genau wir uns gerade befanden. Wir dankten ihm erleichtert und fanden schnell den Weg heim. Danach saßen wir auf der Veranda unseres Gasthauses, schlemmten frische, zuckersüße Mangos und hatten die drückende Hitze des Tages bereits völlig vergessen.

Als Sie im Sommer gerade Abschied genommen hatten von Freunden und Familie und im ICE nach Berlin saßen, saß ich zufällig mit ihnen im Abteil. Sie erzählten der Frau neben sich von ihrer geplanten Reise. Klang faszinierend. Ich notierte mir den Namen des Blogs. Heute habe ich den Link bei Google+ gepostet, weil mir besonders dieser Eintrag zu Hong Kong sehr gefiel. Der Rest folgt, wenn ich Zeit finde.

Die größte dieser Statuen, der sitzende Sakymamuni, misst 17 Meter. Viele der Grotten sind zudem mit Wandmalereien verziert, viele der Motive im Inneren ebenfalls bunt bemalt. Wir standen vor der wohl ältesten Sammlung buddhistischer Steinmetzarbeiten des Landes. Und wir waren sprachlos.

Ich würde so gerne mal in diese Stadt fahren, dass mir glaube ich noch dieses Jahr ein Ticket zulegen werde. Alle die bis jetzt dort waren haben mir erzählt, dass sie zu den bezauberndsten Großstädte der Welt gehört. Die Leute so wurde es mir erzählt empfinden eine große Liebe zu ihrer Stadt, aber sind natürlich auch genervt von der hohen Einwohner Zahl, die in diesem Land ja dramatisch hoch ist. Nichtsdestotrotz, bin ich schon sehr auf dieses Land und seine Leute gespannt.

Wenn das mal keine Liebeserklärung war, was dann?Da bei den armen Japanern mal wieder die Erde gewackelt hat und man es angeblich auch in Hongkong gespürt haben soll, kann man nur hoffen, daß die nochmal davongekommen sind. Diese Stadt scheint ja wirklich etwas ganz Außergewöhnliches zu sein. Good luck! Gisi39