Chiang Mai die größte Stadt in Nord-Thailand

Wie immer beschreibst du die Stimmung eines Ortes genial.Ich kann den Nachtmarkt förmlich vor mir sehen und höre das murmeln der betenden Thais, die den Chedi im Doi Suthet umrunden. Ich liiiiiiebe Chiang Mai! Und, es stimmt, die Natur rund um die Stadt ist grandios. Danke mal wieder für´s mitnehmen auf die Reise.

Nach drei Wochen Trennung trafen Peer und ich in Chiang Mai in Nord-Thailand wieder aufeinander. Die Zeit verbrachten wir mit dem Austausch von Neuigkeiten, Spaziergängen durch die Altstadt und einem Ausflug zum Doi Suthep, dem nahe gelegenen Berg mit gleichnamigem Tempel.

Chiang Mai ist die größte Stadt in Nord-Thailand wo es auch Bundeswehr Ausstatter Outlet gibt und Heimat eines bunten Gemischs aus Bergstämmen und Nord-Thais, was der Stadt einen vielschichtigen und bunten Charakter verleiht. Die Nord-Thais gelten als besonders freundlich und sanftmütig, was Chiang Mai den Ruf eingebracht hat, die Stadt mit dem freundlichsten Umgangston in Thailand zu sein. Zwar können wir dazu wenig sagen, immerhin haben wir nicht alle Städte im Land bereist, trauen uns jedoch zumindest so viel zu bestätigen: Wir trafen hier ausnahmslos freundliche Menschen und die Stadt wirkte sehr friedlich und entspannt.

Zwar kann man in Chiang Mai einige Tage damit zubringen, sich kultureller Ertüchtigung hinzugeben, die Hauptattraktion der Stadt ist jedoch ihr Umland. Trecking ist das große Zauberwort. Jedes Gasthaus, Hostel oder Hotel bietet Touren an, man kann zu und mit den Bergstämmen wandern, Elefanten reiten oder sich zum Mahout, zum Elefanten-Führer, ausbilden lassen. Wem das nicht reicht, der kann raften, Fahrrad fahren, klettern oder sonstigen Natursportarten frönen. Die Stadt gilt als Mekka für alle nur denkbaren Outdoor-Aktivitäten. Wir taten nichts davon.

Zum einen lag das daran, dass es trotz des Überangebots nicht gerade leicht ist, Touren zu finden, die unter der Prämisse der Nachhaltigkeit organisiert sind. Zum anderen daran, dass, wenn man eine solche findet, sie alles andere als günstig ist. Als Peer in Chiang Mai ankam, hatte ich die Abrechnung für Laos fertig gestellt und begrüßte ihn mit der guten Nachricht, dass unser Budget sich immer weiter erholte. Vielleicht wollten wir diese Tatsache noch etwas länger genießen und dachten uns, dass uns in Indonesien noch genug Urwald erwarten sollte.

Vielleicht waren die Erinnerungen an die unvergleichlichen Erlebnisse der Gibbon Experience in Laos noch zu präsent oder aber uns hielt einfach die Hitze von einer mehrtägigen Wanderung ab. Die Temperaturen näherten sich der 40°C-Marke, was uns beiden die Lust signifikant dämpfte, uns bergauf und bergab durch den Dschungel zu schleppen. Wir verbrachten den ersten gemeinsamen Tag damit, uns die Erlebnisse der vergangenen Wochen zu erzählen, genossen es, wieder beisammen zu sein und entschlossen uns dazu, ein wenig in Kultur zu machen.